Isolde und Hermann - uns gibt es nur im Doppelpack und das seit vielen Jahren ("seit ewigen Zeiten" © Hermann)
Eigentlich ein ganz normales Ehepaar - mit dem kleinen Unterschied - der nicht ganz alltäglichen Idee, ein Hochseeboot selbst zu bauen.
Wie so oft spielte auch bei uns der Zufall eine große Rolle.
Hochseescheine hatten wir keine, wir beteiligten uns am traditionellen Mitsegeln im Bekanntenkreis. 2006 hatten wir diese Möglichkeit leider nicht. Um den Sommer nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, begaben wir uns im Web auf die Suche nach einer geeigneten Mitsegel-Gelegenheit.
Und hier trafen wir auf Karl, ein echter Salzbuckel, Ex-Marine Offizier bei der deutschen Bundesmarine, seit frühester Jugend auf allen Weltmeeren unterwegs.
Dieser Törn hat unsere Auffassung vom Segeln stark gewandelt - vom Bade-Urlaubssegeln hin zum Fahrtensegeln über längere Zeiträume.
Nachdem wir beide im Berufsleben stehen und mit Langzeittörns nicht erst im Pensionsalter starten möchten, Aussteigen aber auch kein Thema ist, haben wir nach einer Möglichkeit für längere Urlaube gesucht.
Das Sabattical ist die Lösung für uns, vielen Dank an dieser Stelle an unsere Arbeitgeber, die diese Vereinbarung ermöglichten.
Und dann ist da noch Nele, unser Bordhund der immer mit dabei ist. Unser Zwerg-Rauhaar ist als echter Dackel zwar kein ausgesprochener Freund des feuchten Elements, an Bord fühlt sie sich aber ausgesprochen wohl.
Nur ein kleines Problem gibts noch, eine Bordtoilette haben wir noch nicht für sie gefunden. Vorläufig rudere ich mit dem Dinghi auf einen Landgang. Wir trainieren weiter...